Achtsamkeit und Entschleunigung
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Achtsamkeit und Entschleunigung

Achtsamkeit und Entschleunigung

Entschleunigung hat verschiedenen Ausdrucksformen. Ob in der Bewegung, in der Kunst, im Kontakt, in der Kommunikation oder im alltäglichen Leben. Sich zum Beispiel der sozialen Beschleunigung zu entziehen heißt nicht, dem Leben zu entsagen. Im Gegenteil, wenn wir den Stress minimieren, erleben wir mehr Realität und Wirklichkeit. Das Hier und Jetzt, der gegenwärtige Moment ist das was gelebt werden will. Dadurch verbinden wir uns mit uns selbst und leben wieder wahren Kontakt zu unseren Mitmenschen, der Natur und anderen Lebewesen.

Wir leben in einer traumatisierten Gesellschaft. Nicht genügend bedingungslose Liebe und Aufmerksamkeit der Bezugspersonen in der Kindheit, Entwicklungstraumatas, demütigende Momente, Grenzerfahrungen, Ausgrenzung, auch generationsübergreifende Traumatas, über Genrationen hinweg weitergereichte Glaubenssätze haben oft sehr prägende Auswirkungen auf uns und unsere Entwicklung gehabt.

Der Mensch hat sich nicht nur von sich selbst entfernt, sondern auch in der Verbindung zu anderen Menschen. Getrennt hat er sich von sich und seinen Bedürfnissen und er lebt Selbstlüge.

Ein Schlüssel zur Entschleunigung ist das Lernen durch Selbstreflektion, Bewusstseinswachstum und der Wille mit dem Leiden aufzuhören. Liebevolle Achtsamkeit im Alltag, um sein Veralten zu erkennen und zu verändern, bedeutet sich mit sich zu verbinden.

Liebe und Herzbasierte Erfüllung kann nur durch Transformation der eigenen Lebensthemen geschehen.

Die Fähigkeit seinen Körper zu spüren ist ein wichtiger Teil dessen, seine Gefühle besser zu orten, zu benennen und in die Selbstregulation zu gehen.

Menschen haben vielfältige Strategien, um sich selbst zu schützen, andere nicht zu verletzen und in der Welt zu funktionieren. Sie sagen `ja` obwohl sie `nein` meinen. Sie lächeln, obwohl sie frustriert oder traurig sind. Sie weichen einem Konflikt aus und tun so, als sei alles in Ordnung.
Doch dadurch entfernen wir uns von unserer Wahrnehmung und Wahrheit. Es entstehen Verzerrungen in der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Das hat eine positive Seite und gleichzeitig eine Negative: wir können verdrängen, vermeiden und unsere Impulse, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Potentiale, also das wahre Leben sozusagen vermeiden und irgendwohin tun und ein ganz anderes Leben leben, ohne täglich massiv darunter zu leiden.

Eine große Unsicherheit, Ohnmacht, Lieblosigkeit, oder Aggressivität herrscht dadurch in Beziehungen. Sich selbst und andere anlügen ist weitverbreitet, fast gesellschaftsfähig. Doch das bedeutet, ich erschaffe mir eine unechte Erlebniswelt. Ich erschaffe unehrliche Beziehungen und unechte Kontakte. Zu mir selbst zu allererst.

Vermeide ich mich, erzeuge ich Stillstand. Gehe ich in den Rückzug, klärt sich nichts. Werde ich wütend, und schiebe das Problem nach außen, bedeutet das, wir bekämpfen unsere eigenen Themen. Ebenfalls heißt es, wir führen Energiekrieg mit unseren Mitmenschen.

Durch diese destruktiven Strategien verursache ich Energieblockaden, oft jahrelang. Der Körper erstarrt und wird uns fremd. Man lebt ein falsches Leben. Verschwiegene Konflikte, unterdrückte Gedanken und verleugnete Probleme belasten nicht nur die Seele. Sie können auf längere Sicht nicht nur seelisch, sondern auch körperlich krank machen, weil wir unsere frühen Verletzungen, Traumatas, Demütigungen, übertragenen Glaubenssätze versuchen wir mit Symptomen, Krankheiten und dem Wegrennen vor uns selbst zu kompensieren

Unser Problem nach Außen schieben und andere Menschen dafür verantwortlich zu machen bedeutet, wir machen uns zu Opfern unserer eigenen Geschichte und unserem Leben. Dies erzeugt Stress, der in die Welt, in Beziehungen abgesendet und oft unbewusst gelebt wird. Es bedeutet, sich nicht in Gefühlszustände zu verlieren, sondern sich am Rand ihrer aufzuhalten. Regulation und Realitätsüberprüfung,, die verzerrten Kognitionen an der Realität zu testen, das heißt zu überprüfen, inwiefern die formulierten Wahrnehmungen und Interpretationen der Wirklichkeit entsprechen. Dabei hilft Circeling. Eine Methode zur Realitätsüberprüfung im Hier und Jetzt, die ich anbiete.

Der einzige Weg zu sich selbst, zu mehr Zufriedenheit und Gesundheit ist der Weg nach Innen. Das Egoverhalten, den Schmerzkörper identifizieren, alte Wunden anschauen, integrieren. Ungesunde oder zerstörerische Muster zu erkennen und sie in gesündere Verhaltensweisen umzuwandeln.

Schließlich hat man es bis hier hin geschafft ! Eine unglaubliche Leistung! An dieser Stelle spreche ich von Menschen mit einem nicht ideal verlaufenen Lebensweg, der durch Trauma oder schwere Krisen durchzogen ist.

Entschleunigung und achtsamer freundlicher Umgang mit sich und seinem Gegenüber bedeutet, nicht in alte Zustände abzudriften, Trigger zu regulieren, keine alten Geschichten zu inszenieren.

Wertschätzung sich selbst und jedem Lebewesen gegenüber. Das bedeutet Mut und manchmal auch Verlassen der alten Wege. Dadurch ordnet sich alles neu. Das Herz öffnen und die Liebe fließen lassen, das ist Heilung.

Heilende Wahrheit ist der Oberbegriff für viele Entschleunigungsmodelle, die ich auf meiner Seite vorstelle. Es bedeutet endlich die Selbstlüge zu beenden und stehen zu bleiben und sich der sozialen Beschleunigung zu entziehen. Verantwortung, die man für sich und sein Tun hat, zu übernehmen. Es bedeutet handlungs-, gestaltungs- und wandlungsfähig zu sein. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten sich anders auszudrücken, um Altes zu transformieren. Auf meiner Homepage findet Ihr einige Modelle ( Resilienzmodelle ), die ich selbst anwende und die mir auf dem Weg zur Heilung geholfen haben. Natürlich gibt es noch unendlich viele andere Möglichkeiten, die wertvoll sind, um seine Lebensthemen zu transformieren.

Meditation ist eine der ältesten und wichtigsten Methode zur Entschleunigung. Sie führt zur inneren Ruhe, Stabilisierung und Selbstregulation. Es geht darum, den Geist zu beruhigen und die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Das baut Stress ab und soll sogar das Bewusstsein erweitern. Es gibt unterschiedlich viele Techniken der Meditation: Manche Meditationen funktionieren im Gehen, Sitzen, Liegen oder Tanzen, manche brauchen energetische Trommelrhythmen oder andere musikalische Elemente. Am weitesten verbreitet sind jedoch Meditationsformen, die in aller Stille ablaufen. Ich übe mit der Ukulele und verwende Mantras, ich singe Kraftlieder, oder meditiere in der Gruppe. Voraussetzung für die Meditation ist ein beruhigter mentaler Zustand. Mediation in einer körperlich extrem angespannten Situation ist schwierig.

Eine wirkungsstarke heilsame Methode der Entschleunigung ist die Herzöffnung. Das ist die älteste Form der Heilung. Es bedeutet für mich ein Gegenüber, Lebewesen, Natur so zu lieben und anzunemen wie es ist, ohne ein Bewertungsschema oder Erwartungen zu haben. Schon in dem Buch der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry hieß es: "Du siehst nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Das Herz steht für bedingungslose Liebe. Wer sein Herz öffent und sich Zeit nimmt für die wahren Begegnungen im Leben, anstatt sich ständig dem Mentalen und Logischen hinzugeben, wird sehr schnell merken, dass dies eine sehr hohe energetische Schwingung mit sich bringt.
Wer schon mal den Satz gehört hat : "Sein Herz schlägt nicht mehr im Rhythmus.", könnte sich gegebenfalls fragen welcher ( alte ) Stress sich auf das Herz geleget hat.

Eine sehr gute Meditation ist die Herzöffnungsmeditation. Gruppenmediation ist eine Möglichkeit um noch höhere Schwingungnen und Heilung zu erzeugen.

Gemeinsame Meditation und Treffen zum Circeling, bitte auf Anfrage gerne unter Kontaktformular melden !