Koerperarbeit
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Körperarbeit

Körperarbeit

Körperparbeit

Körperarbeit ist ein wichtiger Ansatz bei der Heilung von Stress und Symptomen. Jegliche Erfahrungen und dessen Stress der Vergangenheit haben sich in unserem Körper abgelegt und sind dort abgespeichert. Verschwiegene Konflikte, verleugnete Probleme belasten nicht nur die Seele, sondern können auf längere Sicht auch körperlich krank machen. Verdrängtes Trauma, das Verschweigen von emotionalen Schmerzen, Ungesagtes aus Scham und Schuld, Unterdrückte Wut, das alles über Jahre hinweg, hat der Körper abgespeichert. Der Mensch kann nicht heilen, wenn er die körperlichen Dimensionen menschlichen Erlebens nicht gleichwertig behandelt, wie Seele und Geist.
António Damásio , Neurowissenschaftler, stellte fest, daß alle Erfahrungen eines Menschen im Laufe seines Lebens in den Zellen seines Körpers gespeichert werden. Das bedeutet, ! sämtliche Erfahrungen ! eines Menschen werden emotional bewertet und abgespeichert. Denn Körper, Geist und Psyche ist eine nicht trennbare Einheit.

Die Körperwahrnehmung als Möglichkeit, für unbewusste psychische Prozesse aufzudecken und ins Bewusstsein zu bringen, bedeutet vornehmlich den Körper als sicheren Hinweis für das bestehende Leid, sowie somatische Störungen, und dessen Bearbeitung und Transformierung wahrzunehmen.

Dr. Peter Levine ( Traumaforscher und -therapeut ) sprach in seiner Studie von der Buttom-Up Methode. Der Weg wäre, körperliche Stressmomente müssten erst von Innen nach Außen beruhigt werden. Im Körper festgehaltene Energie/ Symptome müssten umgewandelt werden. Alle Methoden, den Körper zu beruhigen und zu regulieren sind vorrangig. Das heißt, unser Köper ist unser deutlichster Informant für alle somatischen Störungen.

Wenn wir uns wieder mit unserem Körper verbinden und diesen Aspekt beachten, uns somit vorrangig körperorientiert regulieren, kann dadurch Transformation der festgehaltenen Energie stattfinden.

Das Wissen um Handlungsfähigkeit ist wichtigster Bestandteil bei Stress/ Leid/ Krankheits und Traumabearbeitung. Grenzen setzen im Kontakt und selbst bestimmen dürfen und das Wissen um die Liebe und Akzeptanz, das ist Heilung ! Methoden die ich selbst gelernt habe, sich bewährt haben, die ich praktiziere und vermittle:

Stressbedingte Trigger / Auslöser ( Gefühlsüberflutung ) Körper ausagieren, umwandeln der festgehaltenen Energie durch Affektbewegungen, oder abreagieren des Körpers durch bestimmte Körperübungen. Schütteln, Zucken, Zittern. Tanz, oder Sport. ( dabei geht es nie um Leistungssport oder Extremsport, hilft beim Auspowern und hilft bei Schlafstörung, wirkt stimmungsaufhellend ) Yoga, Qi Gong, Tai Chi, Feldenkrais.

Meditation : ( diese Methode funktioniert bei mir nicht bei stressbedingter Überflutung, sie dienen mir bei der Zentrierung im Hier und Jetzt, wenn die Spannung aus dem Körper entladen ist ) Ebenfalls bewährte Methoden:

Emotional Freedom Techniques - EFT- Bitte klopfen !
Diese Methode kann zur Beruhigung /Auflösung von Ängsten, Phobien, Süchten, innerer Unruhe, Disharmonien, Zwänge, Depressionen, emotionalen Stress und stressbedingte Symptome durch PTBS führen.
Durch das Abklopfen der Energiebahnen und Muskeln entspannt sich der Körper, Energieblockaden werden aufgelöst, Schmerzen verringern sich. Auch auf emotionaler Ebene entladen sich Gefühle wie z.B. Wut, Scham, Schuld usw. Das Besondere an dieser Technik ist die Schnelligkeit, in der fühlbar und dauerhafte Ergebnisse auf körperlicher und emotionaler Ebene erziehlt werden können. Methode von Gary Craig

TRE® Tension and Releasing Exercises - TRE Zittern als Funktion bei der Lösung traumatischer Erfahrungen Entwickelt von David Berceli

TRE – Tension and Trauma Releasing Exercises ist eine Abfolge von Körperübungen, mit denen im Körper ein neurogenes Zittern hervorgerufen wird. Das Zittern soll zu einer tiefen Entspannung im Körper führen. Dadurch (traumatischer) Stress gelöst werden. SEI Somatische Emotionale Integration Dami Chaf- Traumapsychotherapeutin Das Ziel ist, dass die festgehaltene Schock- und Stressenergie wieder aus dem Körper kommt. Zittern, Zucken. Dabei ist ganz wichtig ist, dass nicht mit Gefühlen und Emotionen geabeitet wird. Es geht um das Integrieren des Traumas, um Orientierung, Grenzen setzen dürfen i Kontakt und um Handlungsfähigkeit. Was ist ein Trigger ?

Bei gestressten überfluteten Menschen, gehören Trigger, die psychischer Natur sind ( sich körperlich zeigen, zittern, schwitzen, Bilder von unverarbeiteten, nicht integrierten Themen ), zum alltäglichen Leben. Mit Trigger sind Sinneseindrücke gemeint, die in einem Menschen unangenehme Gefühle, Gedanken oder Reaktionen hervorrufen, die von einer vergangenen oder anhaltenden negativen Erfahrung herrühren. Gestressten oder traumatisierten Menschen leiden vermehrt unter Triggern. Trigger kosten Kraft und ziehen in die Vergangenheit. Ein Hier und Jetzt ist im Triggererleben real nicht lebbar. Die Realität ist verzerrt.

Ein Trauma wird im Gehirn anders abgespeichert, als eine nicht traumatisch erlebte Situation. Deshalb hat das Gehirn meist keinen Zugriff auf die Gefühle, die die Person in der Situation erlebt hat. Durch Sinneseindrücke, die an diese alten, nicht verarbeiteten Gefühle erinnern, ( Triggermoment ) wird die Sperre plötzlich aufgebrochen. Der Moment erscheint aktuell wie die Realität, es findet eine Überflutung von Gefühlen und Körperreaktionen statt, als stecke man in der alten Erfahrung fest. Diese verschütteten Anteile, sind oft nicht bewusst.
Trigger zu erkennen ist einer der wichtigsten und kraftraubendsten Übungen in der Heilung. Er ist der Schlüssel zur Selbstregulation. Den Körper zu identifizieren ist der sicherste Weg einen Trigger zu erkennen, zu beruhigen und eine neue heilende Erfahrung an diese Stelle zu integrieren.

Authentic Relating Authentic Relating ist ein englischer Begriff, der soviel heißt, wie „Authentisch in Verbindung“ gehen. Authentisch, lebendig und verbunden mit sich selbst zu sein ist für uns und andere in unserer Gesellschaft ein großes Thema, welches bei den Autentic Relating Meetings geübt wird. Es entstehen echte Begegnungen zu unseren Mitmenschen. Die leicht praktizierbaren Regeln des autentischen und vertrauensvollen Mitteilens dienen als Rahmen. Dadurch entsteht ein intensiverer Kontakt als gewohnt zu sich selbst und zu unserem Gegenüber. Der Effekt des Zuhörens unseres Gegenübers dient als bedingumgsloses Annehmen unserer selbst entspannt das Nervensystem.

Kurzer Exkurs : Vorgehensweise eines Authentic Realating Dialoges: Über längeren Augenkontakt entsteht Nähe, die wir nicht gewohnt sind. Das bedingslose Zuhören entspannt uns. Einfachste Fragen zum gegenwärtigen Befinden im Moment, geben mir die Möglichkeit näher in mein Unterbewusstsein zu gelangen. Es entsteht Klarheit in meinen Angelegenheiten. In dieser persönlichen Nähe liegt eine besondere Kraft, die uns unglaublich viel Frieden und Heilung schenken kann. Wir werden wirklich gesehen, wie wir sind. Wir werden gewertschätzt und nicht hinterfragt für das was wir sind. Wir müssen uns nicht mehr verstecken und uns ständig den unausgesprochenen Idealen und Vorstellungen unserer Gesellschaft anpassen. Wir müssen nur eins ! Sein im Hier und Jetzt. Der Moment schenkt uns alles, was wir brauchen. Ichpräsenz und Annahme. Uns trauen uns zu treffen.